Ordner, Microsoft 365 und ganze Arbeitsumgebungen automatisch auf NAS, Festplatte oder in die Schweizer Cloud sichern – versioniert, verschlüsselt und mit beweisbarer Wiederherstellung. Hier steht, was die Mac-App kann und wie jede Funktion arbeitet.
Die App koppelt sich mit dem Dockup-Konto (Portal → Gerät koppeln, Code eingeben, fertig). Danach zeigt eine Karte «Verbindungen» im Dashboard den Stand: gekoppelte Vault Agents, hinterlegte Server, Entkoppeln mit einem Klick.
Sicherungen laufen mit einer gültigen Lizenz aus dem Konto – Dockuped Solo (1 Gerät) ist kostenlos und im Portal ohne Zahlungsdaten aktivierbar. Ohne Lizenz zeigt die App einen klaren Hinweis statt still zu versagen.
Der einfache Fall: Ordner werden als ZIP-Archive gesichert – lesbar mit jedem Werkzeug, auch ganz ohne Dockup.
Für grosse Bestände: verschlüsselte, versionierte Snapshots, die unveränderte Daten nur einmal speichern. Folgesicherungen lesen nur, was sich geändert hat (Grösse und Änderungsdatum entscheiden) – sie sind dadurch massiv schneller. Seit Formatversion 2 bündelt die Engine kleine Datenblöcke zu Packs von 64 MiB: gegen ein NAS gemessen 9 statt 208 Objekte und 2,7 statt 24,9 Sekunden pro Lauf.
Postfächer (Exchange Online), OneDrive, SharePoint und Teams-Chats – mit Auswahl, welche Postfächer gesichert werden. Die Anzahl richtet sich nach dem gebuchten Plan; die App zeigt das Limit transparent an.
Jedes Projekt sichert auf ein lokales Ziel: eine eingebundene Freigabe, eine externe Festplatte oder einen Ordner. Hinterlegte Server erscheinen im Projekteditor als Direktwahl-Chips; gemountete Freigaben erkennt die App von selbst.
Mit dem Dockup Vault Agent als Ziel «Mein NAS» kann kein Rechner im Netz bestehende Sicherungen überschreiben – auch ein verschlüsselter Erpressungstrojaner auf dem Mac nicht. Der Agent nimmt Neues an und gibt Vorhandenes heraus, mehr nicht.
Projekte laufen auch ganz ohne lokale Hardware direkt in die Dockup Cloud: Snapshots laden direkt aus der Quelle hoch, ZIP und Microsoft 365 nutzen einen Zwischenspeicher, der nach Erfolg, Fehler und Abbruch wieder verschwindet. Oder beides kombiniert – lokal plus Cloud-Spiegel, die 3-2-1-Regel in einem Projekt.
Backups laufen automatisch alle 6, 12 oder 24 Stunden – oder manuell auf Knopfdruck. Schlägt ein Lauf fehl, meldet es das Dashboard und eine E-Mail vom Portal.
Nach jedem Lauf prüft die App die Sicherung gegen SHA-256-Prüfsummen – «fertig» heisst geprüft, nicht nur geschrieben. Mehrere Stände bleiben erhalten; auch der Stand von letzter Woche lässt sich zurückholen.
Der Assistent im Projekteditor («NAS einrichten und koppeln») führt in sechs Stationen durch: NAS finden → System → Anmelden → Ordner → Installation → Koppeln. Er findet das NAS doppelt – passiv per mDNS und aktiv per Subnetz-Scan, damit auch ein Unraid ohne mDNS-Ankündigung erscheint.
Auf Wunsch installiert der Assistent den Vault Agent
automatisch per SSH: Er prüft Architektur, Docker und Zielordner,
lädt das Image mit SHA-256-Kontrolle von dockup.ch und
kontrolliert nach dem Start per docker inspect, dass
die Volumes wirklich auf den NAS-Pfaden liegen. Wer kein SSH mag,
bekommt fertige Befehle samt docker-compose.yml zum
Kopieren. Den NAS-Ordner wählt man wie in einem Explorer direkt
auf dem NAS aus.
Einzelne Dateien, Ordner, Versionen oder E-Mails lassen sich gezielt zurückholen – E-Mails mit Vorschau vor dem Restore. Cloud-Projekte stellen auch direkt im Browser wieder her. Und weil alle Clients dasselbe Format sprechen, liest der Mac auch die Sicherung eines iPhones oder Windows-PCs.
Wiederherstellen geht immer: auch nach der Kündigung, auch ohne Konto, auch ohne Internet. Wer seine eigenen Daten nur gegen Bezahlung zurückbekommt, ist beim falschen Anbieter.
Einmal im Monat zieht die App je Snapshot-Projekt eine Zufallsstichprobe, stellt sie wirklich wieder her, misst die Wiederherstellungszeit (RTO) und erstellt ein Ed25519-signiertes Nachweisdokument. Die Nachweise liegen im Portal unter Nachweise; jeder kann ein Dokument auf der öffentlichen Prüfseite dockup.ch/drill/verify verifizieren – auch ohne Konto.
Läufe der letzten 30 Tage, Erfolgsquote, gesichertes Volumen, Dauer pro Backup, Speicherbelegung des Ziels und die letzten Läufe je Projekt – dieselben Zahlen wie im Portal.
Neue Versionen bietet die App von selbst an (installiert wird erst nach Bestätigung); jedes Update ist Developer-ID-signiert und von Apple notarisiert.
Die App folgt dem System oder einem festen Modus, mit aufgeräumten Einstellungen und einheitlichen Dialogen im dockup.ch-Look. Bewegung respektiert die Bedienungshilfen-Einstellung «Bewegung reduzieren».
DMG laden, Konto koppeln, Dockuped Solo kostenlos aktivieren – die Anleitung führt in sechs Schritten durch.